17.10. Kurze Zusammenfassung

18 Okt

Protokoll Assamblea/Versammlung 17.11

Ich war von 15.30 bis ca 19.30 vor Ort. Im großen Kreis / Assamblea waren zeitweise ca. 250 Menschen. Die Polizei hat uns gewähren lassen. Ab 19.30 kam eine Trommelgruppe und es wurde spontan getanzt. Das tat gut – nach 4 Stunden zuhören und “human mic” sprechen.

Die Ergebnisse der Assamblea/Versammlung sind:

1. Wir treffen uns jeden Tag um 15 Uhr auf dem Rasen und machen weiter mit der Assamblea. Um 17 Uhr dann eine weitere Assamblea. So hoffen wir, dass wir auch den “Werktätigen” die Möglichkeit geben, dabei zu sein.

2. Es wurden 5-6 Arbeitsgruppen gebildet, die sich jeweils für 45 Min in ihren Kleingruppen besprochen haben. Diese Arbeitsgruppen haben ihre Ergebnisse dann in der großen Gruppe dargestellt. Einige Gruppen treffen sich am 18.11 schon um 14 Uhr z.B. die Gruppe “Aktionen und Netzwerke”

3. Wir haben moderierte und unmoderierte Assambleas ausprobiert. Auch mit uns ohne Rednerliste. Beides funktioniert, wenn alle es unterstützen. Ego, Emotionen sind eher störend – können aber von der Gruppe aufgefangen werden. Vertrauen und Geduld sind hilfreich. Es ist ein Lernprozess.

4. Danke an Alle. Erzählt es weiter. Kommt.

Wir bedanken uns bei flow für diese Zusammenfassung. Danke.

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Check http://occupyberlin.tumblr.com/

New Website about Assambleas vor dem Reichstag!
Every day 15h und 17h!

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16.10 Kurze Zusammenfassung des heutigen Tages

16 Okt

Abend allerseits,

wir machen es kurz und knapp:

Ihr findet hier

https://plus.google.com/u/0/107201706333894568798/posts/6bXq5e37kja#107201706333894568798/posts/6bXq5e37kja

vom heutigen Tage interessante Fotos und einen kurze
Zusammenfassung der Ereignisse.

Dickes Dankeschön an alle Beteiligten Menschen für
ihr Engagement. Wir werden in den nächsten Tagen alles
mal in Ruhe zusammentragen und daraus eine kleine
Doku basteln.

Ab morgen, Montag, wird jetzt jeden Tag ab 15 Uhr
eine Versammlung vor dem Reichstagsgebäude statt finden.

Samstags soll diese Versammlung entschieden größer werden.

Für den 30. Oktober, (Sonntag), ist eine große Versammlung
vorsichtig angedacht. Mal schauen, was noch so passiert.

Nochmal DICKES FETTES DANKESCHÖN an alle engagierten
Menschen.

16.10. Die Proteste gehen weiter – ab 15 Uhr vor dem Reichstag

16 Okt

Um 13 Uhr ist Plenum vor dem Brandenburger Tor

Bis um 15 Uhr vor dem Reichstag versammeln und dann
friedlich PROTESTIEREN/DEMONSTRIEREN/AGIEREN

Sollte es zu nochmaligen Übergriffen der Polizei kommen,
Änderungen vor Ort oder ähnlich wichtiges, so verfolgt
bitte unseren Twitteraccount.

Sollte Twitter abermals ausfallen, so findet ihr
auf folgender Seite eine gute Newsübersicht:

http://occupyreichstag.blogsport.de/

Nachtrag:

Wenn ein Staat mit zügeloser Gewalt auf seine Menschen
einprügelt, Tränen- und Pfeffergas direkt in die Augen
sprüht, ja sogar Gummigeschosse benutzt, ist der Frieden
zwischen Regierung und Bürger auf-gekündigt.

Nein, wir bleiben dabei – Gewalt ist keine Lösung.

Berliner, unsere Berliner Regierung aka SPD/CDU verwehrt
uns den Aufenhalt auf unseren Plätzen und Straßen. Sie
behandeln uns wie Aussätzige und prügeln uns von unseren
Plätzen. Wir sind nicht die Prügelknaben, von wem auch
immer.

Damit ist nun Schluss. Nun werden wir uns wehren, aber
im Gegensatz zu diesen Neandertalern in Anzug und Uniform,
mit Intelligenz und Willen.

Seid kreativ und friedlich. Tragen wir unseren Zorn und
unsere Wut auf die Straßen und Plätze von Berlin.

Es ist unsere Freiheit, da hin zu gehen, wohin wir wollen.

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Hashtag ist: #occupyberlin

Infos an : occupyberlincity@googlemail.com

An die Presse und die Serviceeinheiten des Landes Berlin:

Wir geben keine Interviews, keine Info’s über Personen
oder Bewegungen und auch keine sonstigen Info’s über
was auch immer.

Darf ich mal ´ne Frage stellen?

13 Okt

Am 15.10.2011 also am Samstag um 15.00 Uhr treffen wir uns auf dem Alexanderplatz am Neptunbrunnen. Doch wie geht es weiter? Wir werden wie in vielen anderen Städten nachdenken, wie wir unsere Gesellschaft, den Kiez vor der Haustür, den Bezirk wieder selbst gestalten können. Wir möchten diese Fragestellung in die Kieze tragen, das Signal in die Fläche multiplizieren und darum:

Hallo Nachbarn, wie geht es Euch?
Seit etlichen Jahren leben wir zusammen in einer Stadt und haben so manches Hin und Her mitgemacht – so verschieden wir und unsere Träume auch sind. Wir alle aber werden immer mehr erdrückt durch wachsende Sorgen und Ängste – um persönliche Sicherheit und Zukunft unserer Familien, vor Arbeitslosigkeit und sozialem Abgrund oder Pflegenotstand im Alter. Spürbar auch hier, direkt im Kiez: Warum werden nach und nach unsere Bibliotheken, Sport- oder Schwimmhallen, Tante-Emma-Läden und jetzt auch die Kieztreffs geschlossen?  Wo bleibt unser liebenswertes, wohnliches Umfeld, unser Zuhause für jedes Lebensalter?

So kann und darf es nicht weiter gehen – das Maß ist voll. Wer ist dafür verantwortlich? Wie können wir das verändern? Wir wollen hier leben, uns wohl fühlen und Kraft tanken, wollen mit unseren Familien, Freunden und Nachbarn unser gemeinsames Zuhause mitgestalten und verbessern, wollen positive Spuren hinterlassen für die Zukunft unserer Welt.

Was aber können wir tun?
Warum fragen wir nicht einfach?! Warum beginnen wir nicht genau damit, alle möglichen Fragen zu stellen? Fragen können doch Alle – oder? Noch mehr: Ist nicht Jeder von uns Spezialist auf irgendeinem Gebiet, wo uns kluge, treffende und wirksame Fragen einfallen? Bringt uns nicht das tägliche Leben überall selbst darauf, Fragliches zu erkennen und Antworten zu erwarten? Könnten wir gute Fragen nicht genauso einfach variieren, sammeln, austauschen und verbreiten? Sind wir nicht auch clever genug, die passenden Adressaten für unsere Fragen zu finden?

Und was dann?
An wem, wenn nicht an uns, liegt es, wann wem welche Fragen gestellt werden? Sollten wir durch Wiederholungen, Varianten, hartnäckiges Nachhaken nicht erreichen, letztendlich befriedigende Antworten zu bekommen? Könnten wir Antworten nicht erst dann akzeptieren, wenn sie ausreichend, verständlich und nutzbringend sind? Entwickeln wir uns damit nicht selbst, aktivieren Andere und verbessern unser Zusammenleben als Menschen?

Hallo Nachbarn, geht es Euch gut? Darf ich ´mal eine Frage stellen?