Darf ich mal ´ne Frage stellen?

13 Okt

Am 15.10.2011 also am Samstag um 15.00 Uhr treffen wir uns auf dem Alexanderplatz am Neptunbrunnen. Doch wie geht es weiter? Wir werden wie in vielen anderen Städten nachdenken, wie wir unsere Gesellschaft, den Kiez vor der Haustür, den Bezirk wieder selbst gestalten können. Wir möchten diese Fragestellung in die Kieze tragen, das Signal in die Fläche multiplizieren und darum:

Hallo Nachbarn, wie geht es Euch?
Seit etlichen Jahren leben wir zusammen in einer Stadt und haben so manches Hin und Her mitgemacht – so verschieden wir und unsere Träume auch sind. Wir alle aber werden immer mehr erdrückt durch wachsende Sorgen und Ängste – um persönliche Sicherheit und Zukunft unserer Familien, vor Arbeitslosigkeit und sozialem Abgrund oder Pflegenotstand im Alter. Spürbar auch hier, direkt im Kiez: Warum werden nach und nach unsere Bibliotheken, Sport- oder Schwimmhallen, Tante-Emma-Läden und jetzt auch die Kieztreffs geschlossen?  Wo bleibt unser liebenswertes, wohnliches Umfeld, unser Zuhause für jedes Lebensalter?

So kann und darf es nicht weiter gehen – das Maß ist voll. Wer ist dafür verantwortlich? Wie können wir das verändern? Wir wollen hier leben, uns wohl fühlen und Kraft tanken, wollen mit unseren Familien, Freunden und Nachbarn unser gemeinsames Zuhause mitgestalten und verbessern, wollen positive Spuren hinterlassen für die Zukunft unserer Welt.

Was aber können wir tun?
Warum fragen wir nicht einfach?! Warum beginnen wir nicht genau damit, alle möglichen Fragen zu stellen? Fragen können doch Alle – oder? Noch mehr: Ist nicht Jeder von uns Spezialist auf irgendeinem Gebiet, wo uns kluge, treffende und wirksame Fragen einfallen? Bringt uns nicht das tägliche Leben überall selbst darauf, Fragliches zu erkennen und Antworten zu erwarten? Könnten wir gute Fragen nicht genauso einfach variieren, sammeln, austauschen und verbreiten? Sind wir nicht auch clever genug, die passenden Adressaten für unsere Fragen zu finden?

Und was dann?
An wem, wenn nicht an uns, liegt es, wann wem welche Fragen gestellt werden? Sollten wir durch Wiederholungen, Varianten, hartnäckiges Nachhaken nicht erreichen, letztendlich befriedigende Antworten zu bekommen? Könnten wir Antworten nicht erst dann akzeptieren, wenn sie ausreichend, verständlich und nutzbringend sind? Entwickeln wir uns damit nicht selbst, aktivieren Andere und verbessern unser Zusammenleben als Menschen?

Hallo Nachbarn, geht es Euch gut? Darf ich ´mal eine Frage stellen?

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: